“Everything Counts” 2012

03.04.13, 01:22

Who’d have thougth?


horror vacui

16.08.09, 11:32

Bald geht’s weiter.


31.05.09, 19:41

Als ich die, scheinbar mit Hand geschriebene, Postkarte mit dem darauf abgebildeten Buch Heimfahrt aus dem Briefkasten fischte und dann auch noch auf der Rückseite die Textfetzen

Ihnen könnte es nicht unterlaufen zu töten, … Träume, … Gewissen, … Leben, … Kriege…

las, dachte ich schon, die Zeugen Jehovas seien von kleinen, persönlichen Kritzeleien auf Wachtürmen (Lieber Herr…, leider konnten wir Sie nicht zuhause antreffen…) auf vollwertige Kärtchen umgestiegen.
Umso mehr habe ich mich dann natürlich gefreut, dass die Karte vom Thomsn Verlag war und das neue Buch bewirbt. Vielleicht kauf ich’s ja.


Liebes Tagebuch,

10.03.09, 23:55

heute habe ich Ohren des persischen Königs Haman gegessen. Lecker waren sie, vielleicht ein bisschen trocken, es ist aber natürlich auch schon eine Weile her, seit sie ihm abgerissen sind (als man ihn daran aufhängte). Die albernen Feste anderer Kulturen finde ich immer liebenswert.
Gefüllt waren die Hamantaschen angeblich mit Dattelmus, aber ich glaube, es war doch Pflaume. Wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler, ich hab’ mich aber nicht getraut, was zu sagen.

Happy Purim, O.


Der Knochenmann

17.02.09, 00:12

Am 19. kommt Der Knochenmann mit Josef Hader. Und ich werde nicht da sein, um ihn zu sehen.

Das hier war übrigens auch Josef Hader und ich dachte, ich müsse es nicht dazuschreiben. Aber nicht mal spalanzani hat ihn auf den Fotos erkannt; dabei saß ich doch in erster Reihe und meine kleine Olympus hat so schöne Bilder gemacht.


Verdammt.

15.02.09, 23:59

Den ganzen Januar nur 43 Ordner gewälzt.

Und fern gesehen; das hier zum Beispiel:

(Angelin Preljocaj, Ceci est mon corps.)

Falls jemand mitbekommt, wann der WDR das wiederholt, bitte sagen. Wo war dieses Zoomoding doch gleich hinverschwunden?


Hinter Dir!

29.12.08, 16:51

Ein dreiköpfiger Meese!


Sánchez Verdú – El Viaje a Simorgh

09.12.08, 20:41
Intro

Interludio

La Peste

Elogio


Durch die Nacht mit Schlingensief

25.11.08, 20:08

Mir Durch die Nacht mit Christoph Schlingensief und Christian Thielemann gekauft, weil ich’s sehen wollte, bevor Schlingensief stirbt. Mich selbst für diesen Gedanken doof gefunden, mir aber recht schnell wieder verziehen.

Schlingensief erinnert mich mit seiner schwebenden guten Laune und Sprunghaftigkeit sehr an S. Deswegen sofort vermutet, dass er kokst. Als er kurz darauf selbst Drogen anspricht laut Ha! gerufen. Als er es für sich verneint nochmal Ha! gedacht, aber in anderer Intonation.
Thielemann wirkt selbstgefällig und dröge. Unterbricht Schlingensief bei den schönsten Geschichten, um ähnliche eigene, aber langweiligere Anekdoten zu erzählen. Nimmt natürlich auch keine Drogen. Auch nicht verstanden, wieso Schlingi diese Malerin mag, die alle Figuren so vierzigjährig-kleinmädchenhaft malt wie sie selbst aussieht. Furchtbare Verschwendung. Aber vielleicht bin ich auch nur neidisch.
Schlingi und Thiele


Licht ist aus.

09.11.08, 19:04

An einem Martinsfeuer vorbeigelaufen. Kindheitserinnerungen, blablabla. Gemeinschaftssimulation in der Großstadt. Andererseits ist der Stadtteil so homogen, dass es vielleicht gar keine Simulation ist. Die Kinder sind alle sehr brav mit ihren selbstgebastelten Leuchtdiodenlaternen und türkische Familien müssten erst anreisen (würden türkische Familien Sankt-Martinsfeier besuchen wollen).

Gleich an die Geschichte meiner (gar nicht so sentimentalen) Großmutter gedacht, wie schön es Ende der dreissiger Jahre war, als sich an Silvester alle Nachbarn auf der Strasse trafen und um ein Feuer herum Lieder sangen. Später ging das natürlich nicht mehr so gut, weil wegen der Bombenangriffe die Lichter ausbleiben mussten.