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zak
Befindlichkeiten


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2008.05.02 | 14:15 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Captain Buddha

Ich bin die Hoffnung, das Aufgeben und der Irrtum.

Ich bin die verbrannte Seele von Terence Koh.

Langsam und scheinbar unbemerkt schleichen wir uns aus den Träumen des anderen.

Wie ein unbeherrschter Gedanke, den niemand haben will.

Wie eine Liebe, die langsam erlischt.

Nichts ist, wie es scheint.

2008.03.27 | 23:27 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Housing

Dann trat

ich auf

den Balkon

[...] "Wie war's denn in Paris?" fragte Julika. Darauf antwortete er lediglich, dass er in Paris (als wäre es eine Intrige von Julika gewesen) von Julika geträumt hätte. Julika hatte sie immer schon gehasst, diese Erzählerei von Träumen, die alles heißen konnten, und natürlich hatte sie nicht nach seinen Träumen in Paris gefragt, sondern nach seiner wirklichen Beschäftigung in Paris. Stiller aber erzählte seinen Traum, und zwar ausführlich. [...]

Max Frisch - Stiller

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1 - posted by X | 2008.03.29 | 21:37

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2 - posted by zak | 2008.04.02 | 16:46

Der einfache Zahnstocher, so scheint es, erweist sich als beharrliches Motiv, dieser Tage.

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2008.03.03 | 16:16 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Statik und Varianz

Super Black

[...] Nun kann man sagen, dass man nie mehr bevölkert war als jetzt. Man geht seiner eigenen Sache nach und hat eben deshalb wie nie zuvor Gelegenheit, den anderen zu treffen. Wiederholend trifft man immer auf einen anderen, der gerade im sich selbst Vorstellen begriffen ist. Man muss nicht für ihn wiederholen, an seiner Stelle oder aus Anlass von ihm. Da jede Repräsentation bereits Vermittlung ist, ist es klar, dass es keine Repräsentation dieser Wiederholung gibt. Wir sind aus Tiefen und Entfernungen gemacht, die sich einander über die Zwischenräume der Einsamkeit hinweg durchdringen. Einsamkeit ist nicht das abstrakte Attribut des Ich, da sie im Gegenteil die Eigenschaft seines Zusammenspiels ist. Gerade weil es vor Vermittlung geschützt ist, ist das Zusammenspiel Rückkehr - in eine Welt, in der man unter anderen ist. [...]

Eva Meyer - Collaboration/Zusammenspiel

2008.01.07 | 10:46 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Heimliche Drillinge

2008.01.07 | 00:28 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Kaputt kommt von caput

Dann also doch das Wort –
Das Verhalten zu etwas –
Das Verhalten –
Verhalten –
Denn es ist ja wirklich alles, was wir haben –
Man hat –
Da ist –

Die Abscheu vor Rolf Dieter Brinkmann.

Helge Schneider, Klaus Kinski, Benjamin von Stuckrad-Barre, Karl Lagerfeld, Udo Lindenberg. All die überkandidelten Hilflosen, die nicht anders können als schreien und machen und sich nicht zu helfen wissen, in der Welt. Und alles, was ich denken konnte, während dieser feiste Darsteller in seinem drecksgelben Trenchcoat in diesem Kölner Hinterhof mit einer Eisenstange auf eine Metalltonne eindrosch, war: “Michel Foucault, Michel Foucault, Michel Foucault.”

Jetzt laufe ich die Treppe hinunter. Das ist natürlich Quatsch.

Ich kann das Treppengeräusch nachmachen.

Ein kleiner mürrischer Park, den ich durchquere.

Sie bemessen die Gegenwart so knapp, dass man sich immerzu verletzt.

(c) Latein. – Statt über das Französische kann auch eine direkte Ableitung vom Kirchenlatein gefunden werden. Danach stammt "kaputt" aus dem lateinischen "caput", aber nicht in der klassischen Bedeutung von "Kopf", sondern aus dem späteren mittelalterlichen Ausdruck "caput essere" = "unnötig werden", "unbrauchbar sein". Dieses kam von der Wortbedeutung "man muss alles wieder anfangen" = "wieder am KOPF nehmen", was oft in (lateinisch-) juristischen Texten benutzt wurde.

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1 - posted by goncourt | 2008.01.07 | 01:21

Louis Caputt wäre auch ein schönes Pseudonym.

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2007.12.11 | 11:33 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Transistor

Artfacts

Leni ohne Riefenstahl, Gerhard mit Richter, Alexander mit Kluge, Stockhausen ohne Karlheinz, Zeitlichkeit ohne Geschichte, die Geburt des neuen Menschen.

Helmut Flakmayer - God of Blitz

Galerie Rothamel Frankfurt

14. - 16. 12. 2007

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1 - posted by Volker Maisel | 2007.12.29 | 02:51

Klingt wie Alva Noto… ist er’s auch?

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2007.12.08 | 10:02 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Home

Where to?

[...] Um sich in den Lüften zu ergehen, braucht man nicht ein denkbar kräftiges Automobil, sondern eines, das die Erde verlassen, die Linie, welches es vordem verfolgte, zur Vertikalen umbiegen und die Geschwindigkeit seiner Bewegung in der Ebene in Auftriebskraft verwandeln kann. Ebenso sind diejenigen, die geniale Werke hervorbringen, nicht Menschen, die in dem feinsinnigsten Milieu leben, in der Unterhaltung glänzen, über die breiteste geistige Kultur verfügen, sondern die, welche die Kraft gefunden haben, von einem gewissen Augenblick an nicht länger für sich selbst zu leben, sondern ihre Persönlichkeit zu einem Spiegel zu machen, der ihr Dasein, mag es auch gesellschaftlich betrachtet noch so mittelmäßig sein, reflektiert; denn das Genie besteht in solcher Kraft des Zurückstrahlens und nicht in der Qualität, die dem widergespiegelten Geschehen von sich aus innewohnt. [...]

Marcel Proust - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Im Schatten junger
Mädchenblüte I.

2007.12.07 | 23:36 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Insel der Seligen

[...] Von allen Prothesen, die die Geschichte des Körpers begleiten, ist der Doppelgänger sicherlich die älteste. (...) Die Klone, Klonung. Menschliche Vermehrung ins Endlose, wobei jede Zelle eines individuellen Organismus wieder zur Matrix für ein identisches Individuum werden kann. In den USA wird ein Kind wie eine Geranie geboren werden. Es wird von der einzelnen Zelle eines einzelnen Individuums, der seines "Vaters", dem alleinigen Erzeuger, abstammen, dessen genaue Wiedergabe, dessen perfekter Zwilling es ist. [...]

Jean Baudrillard - Die Hölle des Gleichen

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