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2006.03.09 | 13:09 | Archiv PERMALINK  |  TRACKBACK
Zähne und Spucke

Wurde schon von den Bildern erzählt, die gemacht wurden? Von der Geschwindigkeit der Wolken, die einzelne Flecken des Grünlandes kurz in helles Licht tauchte? Von der feuchten Luft, die zu erahnen ist, und den dunklen Tönen, die vom Horizont heranziehen? Hinter den Wäldern das Dunkelgrau der Mauern, am Himmel ein Gesicht, ungesehen. Der alabasterhafte Glanz der Haut am Dunkel des Bodens. In der Mitte, fern, ein Pferd. Direkt über der Hand, den Mund nur kurz vor der Stirn haltend, Zähne und Spucke, die Geister, die jeweils zehn Tage lang regieren. Hinter den Augen ein leerer Kasten, der Töne macht. Rätselhaft bleiben die drei Jünglingsgestalten am rechten Bildrand, nackt, als Zeugen der Tragödie teilnahmslos die Hand erhoben, Schatten zwischen den Schulterblättern. Soviel davon gezeigt, wie man in einer Stunde sehen kann.

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