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2006.12.15 | 13:36 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Zukunft

Eins

Zwei

[...] Commander Js Interesse ist es jetzt, durch einen Putsch in Zimbabwe das Übergewicht der auf der nördlichen Hemisphäre bestehenden Methanvorkommen (mehr Menschen, mehr Landwirtschaft, größere Viehbestände) zugunsten der südlichen Erdhälfte auszugleichen. Die Not der weißen Farmer ist ihm ein willkommenes Vehikel, um den Methanisierungsprozess in Zimbabwe voranzutreiben. [...]

Christian Kracht, Ingo Niermann - Metan

COMMENTS

1 - posted by Christian Kracht | 2006.12.18 | 08:27

Der ebenfalls im Schicksalsjahr 1979 zum irakischen Präsidenten ernannte Saddam Hussein war einer der ersten wahren Freunde des Methans im nun ausgehenden Jahrhundert. Im Iran-Irakkrieg kämpfte er gegen den fundamentalistischen, rückschrittlichen, schiitischen Iran. Statt eine Atombombe zu entwickeln – die Mensch und Methan gleichermaßen vernichtet, nur sie kann die Terraformierung dauerhaft stoppen – ließ er mit Hilfe des kanadischen, in Belgien für die “European Poudreries Réunies de Belgique” tätigen Artillerieexperten Gerald Bull das “Projekt Babylon” entwickeln, eine 146 Meter lange, die semitisch-sunnitische Welt (also auch Israel) gegen den Iran schützende Riesenkanone.

2 - posted by Carlson | 2006.12.20 | 11:35

Ja! Damit sollten wir uns unbedingt beschäftigen. Jetzt!

3 - posted by zak | 2006.12.25 | 11:01

Monsieur Kracht: Ich weiss nicht warum, aber soeben kommt mir Huysmans in den Sinn, den ich hier nun gerne zitieren wuerde, aber leider laesst meine Kommentarfunktion solche Laengen nicht zu.

Herr weltbester Carlson: Ja. Sehr richtig. Sollten Sie. Zu diesem Behufe empfehle ich, dass Sie sich erst einmal den Film “Doomsday Gun – Die Waffe des Satans” anschauen, in dem Gerald Bull von dem ubiquitaeren Frank Langella dargestellt wird, welchen man bereits in so wunderbaren Nebenrollen wie der des Boris Balkan in “Die neun Pforten” oder des Jeffrey Roston in Uli Edels Meisterstueck “Body of Evidence” erleben durfte.

4 - posted by Christian Kracht | 2006.12.28 | 14:07

Die südpazifische Hegemonialmacht Australien hat durch die sukzessive Besetzung der Solomoninseln und Osttimors sowie die Rückeroberung Papua-Neuguineas eine mit Waffengewalt verordnete “Pax Australis” geschaffen, die notfalls auf die seit Mitte der achtziger Jahre existente eigene Atombombe zurückgreifen kann. Mittelfristiges Ziel Australiens ist die Annektierung weiter Teile Indonesiens, nicht nur Osttimors, langfristiges Ziel die Besetzung Indiens. Indonesien und später Indien sollen zurück in die Steinzeit gebombt werden. Land ohne Volk (Australien) sucht Volk ohne Raum (Indien), um es zu zerstören. Alle an Indiens Peripherie stattfindenden Kleinstkonflikte (Nepal, Sri Lanka, Bangladesh, Kaschmir, Nagaland oder Assam) werden von Australien angefeuert, jeweils beide Konfliktparteien finanziell, logistisch und waffentechnisch unterstützt. Die pakistanische Atombombe ist eigentlich eine australische.

5 - posted by Carlson | 2007.01.06 | 11:55

@zak: Welch Luxus Zeit / Lebens zu verschwenden.

@Kracht: Wenn Sie, von Ihrer interessanten Darstellung ausgehend, prospektäre Aktientipps ableiten und liebenswürdiger Weise hier mitteilen würden – ich wäre sehr verbunden.

6 - posted by Christian Kracht | 2007.01.06 | 22:43

Sie koennen die Wahrheit – natuerlich auch Boersenratschlaege – ab Ende Februar im dann erscheinenden Buch “Metan” gerne nachlesen.

7 - posted by Herr Pfaff | 2007.03.02 | 11:58

Soeben flatterte das erste Bändchen der Trilogie rein bei mir. Mann o Mann, muss man so auf die Kacke hauen und im Klappentext gleich Parallelen und Übertrefferlis zu Wilson/Shea bringen? Dies leitet den geneigten Leser auf eine irreführende Fährte und stellt ihm ebenfalls die Vergleichsfrage. Und das muss ja nun wirklich nicht sein. Mein erster Eindruck: wohlgewählter Zeitpunkt, schöner Name “Methangetüm”. Die Erzählform in Textminiaturen – ganz schön. Macht es leicht, die einzelnen “Verschwörungskomponenten” zu erfassen. Was den Umfang angeht, well – ich sehe keinen wirklichen Grund, dass auf drei Bücher aufzuteilen – oder soll das auch die “Verwandschaft” zu Illuminatis faken? Sorry, ich bin nicht überzeugt. Grüße Pfaff

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