pow. pow.

PowPow

“You must be famous, man.”

Ich hatte ihn kaum verstanden. Er hatte vielleicht noch drei Schneidezähne im Mund, um den ein struwweliger, blonder Bart wucherte. Auch seine Haare waren blond und lang, aber dünn gewachsen. Dort sah man bereits kahle Stellen, an denen die braune Haut durchkam. Überall hatte er von der Sonne weißgebrannte Flecken, im Gesicht, an den Armen. Es gab keinen Zweifel: Wenn dieser Mann keinen Hautkrebs bekam, dann konnte die Sonnenschutzmittelindustrie den Laden dicht machen. Aber wahrscheinlich lebte er gar nicht mehr lange genug dafür.

“No. I am not famous. I am a tourist.”

“Germany. And he is also from Germany?”

“No. From Ruanda.”

“Ruanda, Ruanda. Where is Ruanda?

“In Africa.”

“Africa? I’ve been there. Irak. You know Irak, Hussein. Powwpowow.”

“Irak is not really Africa, you know.”

“But I killed a lot of them.”

Er zielte mit dem Finger auf uns und krümmte ihn zwei Mal.

“Pow. Pow.”