Ich erhielt Erklärungen: Ich war tatsächlich auf die Überreste der Reichsarbeitsgemeinschaft das kommende Deutschland gestoßen, die seit dem Ende des zweiten Weltkriegs unter wechselnden Namen in Berlin an dieser Maschine gearbeitet hatte, in Zusammenarbeit mit mehreren Hörbiger-Vereinen und Reich-Instituten. Von den vier Herren war nur einer schon so lange dabei, die Anfänge noch gekannt zu haben. Er musste fast neunzig sein und sprach nicht viel, meistens äußerte er Mahnungen: Vril müsse friedlich genutzt werden, wir versündigten uns. Die vier suchten schon seit Jahrzehnten auf nach dem Fritter, jenem schwarzen Material, das im Inneren der Stabmagnete in den Aggregaten die Verbindung zur Urmaschine aufrecht erhält. Die Maschine, mit der man diesen Fritter herstellen konnte (das “Schwarzgerät”) war seit Kriegsende verschollen, und so waren sie auf die Reste von Fritter in Aggregaten angewiesen, die noch intakt waren und irgendwo auftauchten. Wie eben meines. Was sie eigentlich vor hatten, war schwerer zu erfahren. Nazi-Revanchisten jedenfalls waren die Herren nicht. Sie redeten statt dessen von Max Valier, dem transzendentalen Gesicht und dem Primat des Geistes, das sie wiederherstellen wollten durch einen Kataklysmus, der so gewaltig wäre, daß nichts stehenbleiben konnte von den Konstruktionen der Gegenwart. Ich verstand das nicht. Was ich verstand, war, daß sie, schon seit sie mein Aggregat und also frischen Fritter hatten, die Erhöhung des interplanetarischen Mittels betrieben, also schon seit mehreren Tage. Also?

Protokoll | link | 25. October 2006