Noch einmal Benzin aufgetrieben und schnell vorangekommen, aber jetzt geht nichts mehr. Immerhin bin ich gut untergebracht, die Leute hier scheinen noch nicht recht zu wissen, was vorgeht. Eine französischsprachige Gegend, und mit Mühe können wir uns verständigen. Ich warne sie vor — inzwischen dürfte ich drei Tage vor den größeren Treks sein.

Gerüchte: Der Widerstand verteidigt die Tempel, möglicherweise hat es einen Versuch gegeben, den imperialen Rat zu stürzen, möglicherweise waren Militärs daran beteiligt. Es wird immer noch unübersichtlicher. Im Moment bin ich mit offiziellen Militärs unterwegs, die einen Marschbefehl in die Alpen haben. Auf wessen Seite die Vorgesetzten unseres Leutnants hier stehen, ist unklar. Jedenfalls glaubt er an die Weltarchitektur und scheint ein guter Kerl zu sein. Wir sind wieder schneller unterwegs.

Heute in der Ferne ein Luftgefecht beobachtet: Drei Zeppelinbomber griffen eine Stellung oder Fabrik an, dann zwei Aeroplane aus der Sonne, Schüsse, Flakfeuer von den Zeppelinen, schließlich ein brilliant geflogenes drittes Aeroplan zur Verteidigung der Bomber. Einer der Zeppeline und die beiden angreifenden Flugzeuge abgeschossen — sah sehr eindrucksvoll aus.

Protokoll | link | 17. November 2006