Das war so eine Sache, die damit angefangen hatte, daß eines Abends im Februar die Glühbirne im Zimmer ihren aussichtslosen Widerstand gegen die übermächtige Finsternis aufgegeben hatte. Sie knackte zum Abschied leise und gab den Geist auf. Seither fehlte mir eine Glühbirne. Weil die Birne im Zimmer schwer zu erreichen war, schraubte ich die aus der Küche ins Zimmer und wechselte seither die andere zwischen Flur und Küche hin und her, ganz nach Bedarf. Es war nicht so, daß ich kein Geld gehabt hätte für eine dritte Glühbirne, so schlimm war es nicht. Aber nachdem ich ungefähr eine Woche zu faul gewesen war, eine neue Birne zu besorgen, fing die Sache mit der Graienbirne an, mir Spaß zu machen. Ein Kilo Watte müsste eine ziemliche Menge sein, dachte ich, als ich das Interesse an dem Graien-Gedanken verloren hatte. Ein Kilo Watte, das müsste sicher ein ganzer Eimer sein. Käme vielleicht auf die Watte an.

Protokoll | link | 23. June 2006