Das Aggregat fand ich beim Abwasch. Abwaschen ist ja eine Tätigkeit, die man gern verrichtet, wenn man sich vor richtiger Arbeit drückt, und ich drückte mich damals. Vor allem Nachmittags konnte ich nur Dinge tun, die so anspruchslos waren, daß meiner Phantasie genügend Kapazität blieb. Im Spülbecken klapperte also unsichtbares Metall, und als ich das Aggregat fand, fischte ich gerade Besteck aus dem Schaum und versuchte, die Messer zuerst zu erwischen. Statt eines Messers bekam ich einen schweren Kaffeelöffel aus dem bäuerlichen Haushalt meiner Großmutter zu fassen. Übermütig, es schaute ja keiner zu, wagte ich ein Kunststück, gab dem glitschigen Ding eine Drehung mit und warf es von der Rechten in die Linke. Nur griff ich daneben, der Löffel sprang weiter und bevor ich zufassen konnte, flog er in einem wirbelnden Bogen durch die Küche und ließ sich, gemütlich, mit einem dumpfen “Donk” unter dem Fenster an der senkrechten, glatten Wand nieder. Von dort pflückte ich ihn ab und brauchte den ganzen Weg zur Schublade, um ein lautstarkes -Höh? vorzubereiten.
