Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

„Wenn ich das Privileg hätte, Autor zu sein“, kommentierte ich gerade in den Dschungeln, und verkniff mir den Kalauer: Aber ich habe es nicht, eher bin ich etwas zwischen Autor und Text.

Link | 6. Januar 2005, 13 Uhr 29


Mediamarkt.

Was für eine Waschweiberwelt.

Man muß ja wirklich erklären, warum man da jetzt nicht hingeht. Lieber absichtlich erst nächste Woche ginge, grade wenn man was brauchte. Daß man’s ja verstanden hat, daß man wirklich Geld sparen könnte, richtig echtes Geld, mit dem man ja werweißwas machen könnte. Daß man’s nicht so dick hat, daß es nicht darauf ankäme; gewiß nicht. Und daß es schon gar nichts mit Prinzipien zu tun hat.
Aber man kommt nicht durch; das ist nicht vermittelbar. Ist ihnen fremd, der Selbstekel, der sie fressen müsste, wenn sie nach diesem Ruckizuckiding in die Schweinehallen strömen. Woraus sind die bloß gemacht?

(Meine Arroganz ist monatlich nicht teurer als ein alter Golf, aber viel nützlicher.)

Wasch-wei-ber-welt, hysterische, unterwürfige, weinerliche Waschweiberwelt.

Nachtrag: Daß es insbesondere keine distanzierte, ironische, insbesondere keine pragmatische Rechtfertigung gibt. (Nie.) Wann sickert das durch?

Link | 4. Januar 2005, 1 Uhr 30 | Kommentare (5)


„Nachwachsende Stille“ — woher nur kommt das Bild? Sie wächst jedenfalls nach; jetzt, wo alle weg sind und die Küche sauber unter tonnenschweren Lichtkegeln liegt.

Link | 1. Januar 2005, 16 Uhr 48


« Vorherige Seite