Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

fade in

With your feet in the air and your head on the ground
Try this trick and spin it, yeah
Your head will collapse
But there’s nothing in it
And you’ll ask yourself

Where is my mind
Where is my mind
Where is my mind

Way out in the water
See it swimmin‘

and boom

[wir schrieben den 21. August 2007]

Link | 17. März 2008, 11 Uhr 38 | Kommentare (1)


Please be well.
Please be well.

[nicht Ihr, oder nur per Ahnung und Großmut // it’s the light]

Link | 16. März 2008, 14 Uhr 57


Wirklich, sie kriegen mich voll, mit dieser Hütte.

Link | 15. März 2008, 18 Uhr 44


Irgendwann waren dann diejenigen gegangen, die da sein wollten, weil man sagt, man sei dort; es sei cool dort und eines dieser Berlins, das alle jagen, finde dort statt; die, die von Anfang an eher eine Entschuldigung suchten, um nach Hause zu gehen, waren auch gegangen, irgendwann waren auch die Begleiter weg, da blieb ich, um ernsthaft zu tanzen. Wie immer beim Tanzen war zuerst in mir eine große Eitelkeit, wie immer zerschmolz sie zu null, und nichts blieb als die Festigkeit und die Sicherheit und die Lässigkeit, auch die Inselhaftigkeit, die Konzentration, das Lächeln der Frau auf dem Weg zum Klo, der man Platz macht; da freuen wir uns miteinander: da ist jemand kurz wach zwischen den Versunkenen. Schließlich endlich SCHWEISS und NÄHE (Großschreibung goetzifiziert meine Sprache), der schnelle Sex mit Frauen, die tanzen können und wollen, kurze, andauernde Bezogenheit und eine Berührungsfrequenz gerade knapp über random, eine Freude: schon klar!, und irgendwann eine Auflösung auf Nimmermehr: Hey, aber danke. Irgendwann vergaß ich sogar die Frauen. (Niemals vergaß ich den Text, den Sie lesen, und memorierte diesen Satz.) Zog sich, in Anspannung und Auflösung, durch die Nacht und war gut. Kurz vor fünf ergab sich eine Mischung aus Betrunkenen, Haltlosen und Ultras, zu laut und exaltiert und auf dem Weg zur gekippten Abiabschlußfeier: Männer, dieses Dreckspack; es galt nun unbedingt gehen. Ein Taxi nahm ich ohne nachzudenken, die BVG kann weg, und durchglitt den Morgen, vage amüsiert. Ach, das war ich ja auch, das geht, ab und zu schadet es nicht, sich daran zu erinnern. Alles so einfach. Angenehm, schön, richtig, in österlicher Freude: schön, und natürlich sehr egal.

Link | 15. März 2008, 6 Uhr 06 | Kommentare (5)


LACK OF CHARISMA
CAN BE FATAL

Link | 12. März 2008, 22 Uhr 39


Am Ende eines hektischen Tages, in einer Gruppe von kompliziert sich zueinander verhaltenden Kunst- und Doppelbodenmenschen eigentlich ganz wohl, überkam ihn ein urgewaltiges Bedürfnis zu LABERN: 1 FLUSH GOTO 1, ein regelrechter Laberstrudel; eine gesunde Reaktion möglicherweise.

R U H E.

was wir schätzen an Kerzen ist ihre stille Bereitschaft, sich jederzeit auslöschen zu lassen //

Link | 11. März 2008, 2 Uhr 18


Neu im Bilderkanon der Gegenwart: Das Bloggerzimmer. Darin sitzt, halb zur Kamera, halb zum MacBook, das Gesicht im Profil, die Bloggerin. Sie trägt ein schwarzes Kleid mit Blumen am Saum und auf der Brust. Konzentriert betrachtet sie den Bildschirm, der ihr Weblog zeigt; ihr Haar ist, mit Ausnahme einer einzelnen Strähne, in leichten Wellen über die Schulter zurückgelegt. Mit der rechten Hand navigiert sie durch ihr Weblog, die Linke liegt, ruhend, zwischen ihr und dem Computer auf dem Tisch aus dunklem Holz. Dieser Schreibtisch ist eine gelassene, leichtfüßige Antiquität mit einem einzigen Schubfach, mittig, direkt unter dem MacBook. Neben dem kleinen Computer stehen links klassische Schreibutensilien, rechts eine grobe Tasse für Kaffee. Den oberen rechten Teil des Bildes bestimmt vollständig die Reproduktion einer Tafel des obskuren Architekturphantasten Jean-Jacques Lequeu von 1782, darauf Zeichen- und Schreibwerkzeuge.

Die dargestellte Bloggerin ist als Teil der Tradition des privaten Schreibens ausgezeichnet: Das Bloggerzimmer ist ist eine friedliche, häusliche Situation, sorgsam antimodern gestaltet und bewusst mit kulturhistorischen Rückverweisen ausstaffiert. Das Bild spielt mit der Fremdheit des technischen Gegenwartsartefaktes MacBook in einer Kulisse aus dunklen Hölzern und der Zeichenkunst eines vergessenen Architekten: Der Bloggerin Schreiben geschieht aus einer Position der zurückgezogenen Ruhe und der konservativen Vernünftigkeit, es ist eine für sich allein stehende Tätigkeit, eine gebildete Beschäftigung.

Link | 8. März 2008, 20 Uhr 04 | Kommentare (4)


wie eine Kerze oder eine Tasse Kakao

Link | 8. März 2008, 18 Uhr 31


Junger Märzschnee lag auf den Dächern, auf den Gehsteigplatten zerschmolz er zu Gletscherpfützen. Kalte Rinnsale schüttelten sich im Wind, der die Stimmen der frierenden Zugvögel trug, und

Link | 5. März 2008, 11 Uhr 14


Livingstones

Stand-Deko bei Vodafone. Nehmt das, lachhaft überdimensionierte Fernseher; nehmt das, elektrische Bilderrahmen, ihr Scheiß des Jahrhunderts.

Link | 5. März 2008, 0 Uhr 05


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