Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

»Verbrate das! Mach’s alle! Erlauben Sie mir, diese Vase zu zerschlagen! Aus Gefühl!«

link | April 29, 2009 9:16 | Kommentare deaktiviert



und zu euch kehre ich zurück
ihr paar talbotschen gitarrenplonks

link | April 28, 2009 23:13 | Kommentare deaktiviert



Technische Meldung: WordPress-Wurm-Informationen nach dem Bruch.

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link | April 25, 2009 22:43 | Comments (3)



Über den breiten Mauern senkte sich die Dunkelheit, und die antikisierenden Straßenlaternen verwandelten mit überklarem Strahlen schon in Dunkelheit, was ohne sie noch Dämmerung und Halbzustand gewesen wäre.
Von der Zitadelle herab sah man die erleuchtete Stadt und die dunklen Konturen der Ravelins, und im Rücken des Gesprächs schüttelte der Wind stoßweise nasse gelbe Blätter aus den Bäumen.

link | April 25, 2009 14:42 | Kommentare deaktiviert



Und immer, wenn ich am Oberholz vorbeigehe, fange ich schon aus Trotz an, das hier zu pfeifen.

link | April 25, 2009 0:49 | Comments (4)



Es würde gleich regnen, und noch kälter werden. Man sah überall Laub, und schwarze Wasser; in den Straßenbahnen war die Wagenbeleuchtung angestellt, so daß man, wenn man sie verließ, in ein Halbdunkel trat, das der Tag wurde, wenn die leuchtende Maschine verschwunden war. Die Häuser, zweistöckig, dreistöckig, waren schmucklos: Eine vergraute Pastellfarbe, steinerne Fensterbretter, eine altmodische Tür, dasselbe daneben, nur die Fensterbretter etwas höher und die Pastellfarbe dunkler. All das wurde der Tag, als die Straßenbahn verschwunden war.

link | April 24, 2009 21:38 | Kommentare deaktiviert



Noch einmal Ballard on the Riviera.

link | April 21, 2009 21:15 | Kommentare deaktiviert



Es handelt sich bei der Weltzeituhr nämlich um einen Stöpsel. Wenn man ihn anhebt, läuft das Wasser ab, und Algen und Schleimgekröse schlotzen hinterher. Die trockengelegten Menschen versammeln sich in der Volksbühne und tun so, als würden sie sich schon lange kennen.

link | April 21, 2009 6:41 | Kommentare deaktiviert



Die Machtlosigkeit der Klugheit ist, was widerlegt werden muß, täglich und immer wieder, durch Taten.

link | April 19, 2009 13:01 | Comments (2)



Aggiornamento: Neuenhagen.

link | April 12, 2009 19:18 | Kommentare deaktiviert



Die Kunst, alles so vollkommen zuzustellen, daß man sich sofort wohlfühlt, geborgen und versorgt, wird inzwischen nur noch von den Vietnamesen beherrscht.

link | April 9, 2009 11:39 | Comments (2)



Geschäftigkeit, einen Zustand, der mich als nachgerade erinnerungsbesessenen Menschen nicht interessiert, benutze ich ausschließlich, um zu verbergen, daß ich niemals handle und immer warte.

link | April 9, 2009 11:17 | Kommentare deaktiviert



Man vergisst so leicht, wie unbewegt die Dinge von sich aus sind: Wenn niemand sie anfasst, bleiben sie, wo sie sind. Sie schwanken leicht, wenn die Luft sich erwärmt, vielleicht; wehen vielleicht, aber sie bewegen sich nicht.

Wie jeder zerfallenden Welt konnte ich auch dieser nur mit Ignoranz begegnen: Ich weigerte mich, wahrzunehmen, wie das Leben wich aus den Dingen, wie die Wassergläser nach hinten rückten und verstaubten, wie die Seifen rissig wurden und die gußeisernen Geräte aus dem Weg gingen.

Und farbig fiel das Licht durch die Fenster auf den warmen Stein, farbig und kalt in seiner Fassung aus Blei.

(Hinter den Halmen, die nur ihre Köpfe bewegen, fällt der Hang ab, ein großer weißer Stein ist an die Kreuzung zweier Wege gesetzt; eine geborstene Betoneinfassung und ein schwarzer Rost sind immer noch ein Grill.)

Zum Beispiel ist es möglich, Luft beiläufig mit Stein zu umbauen. Nehmen Sie die Ecke eines Gemäldesaals. Die steinernen Kacheln tragen ihr Muster bis in die Ecke, die Wände treffen sich in der Ecke, auch ganz links und rechts unten, es ist Wandfarbe angebracht, bei näherer Betrachtung ist sie nicht mehr makellos sauber; vielleicht gibt es einen schmalen Zierfries aus Sandstein. Seit einigen Jahren steht in der Ecke, aber nicht ganz in der Ecke, eine Bank. Manchmal stellt ein Schüler eine Colaflasche in den kleinen Zwischenraum zwischen die Bank und die Wand, und natürlich wird zweimal pro Woche gewischt. Sonst hat die Ecke keine Bestimmung, sie ist nur die Ecke, sie muß da sein. Ihr Dasein ist kein Dasein der Pflicht, sie ist den Wänden ihre Existenz auch keinesfalls schuldig, sie ist beiläufig da und hört dem hallenden Gemurmel zu.

Überwiegend unbewegt, und überwiegend fest, in matten Farben –

– links von Ihnen ist ein Riß in der Welt, wenn Sie Ihn fassen und weiten und das Bild dieses Heizkörpers auseinanderbiegen, können Sie durchschlüpfen, es ist leicht möglich, daß Sie in Annecy landen, wo die Boote im Abendlicht liegen unter den Bäumen, ordentlich und abgedeckt.

link | April 1, 2009 0:30 | Kommentare deaktiviert



Just a poor wayfaring stranger traveling through a world of woe.