Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Die Stadt, die Stadt — dachte ich, Luft holend, einen U-Bahnhof am Arm nehmen wollend, als ich mit meinem neuen Abo das BVG-Büro verließ, die Stadt!: Weicher nutzloser Raum, in dem ich kein Ziel brauche; sinnlos darf ich fahren und auftauchen, hin und her und im Kreise; an Orte, die mich nichts angehen und an die ich nie fahren werde.

[Die kurze Phase bedenkenlosen Taxiheranwinkens während des Streiks vermittelte mir einen Eindruck von der angeblichen Taxifreiheit, die eben keine ist, sondern eine Gehetztheit unter den Augen des unwilligen Taximanns, die einen eigenen Charme hat, aber mit der Möglichkeit, jetzt sofort und grundlos den U-Bahnhof Bülowstraße zu sehe, nicht zu vergleichen ist. Nein, man muß U-Bahn fahren mit den Türken und Russen und Menschen mit Tüten.]

Link | 18. April 2008, 19 Uhr 23 | Kommentare (3)


3 Kommentare


Warte nur.

Irgendwann kommt noch Busfahren. Als ultimative Erlebnissteigerung…

Comment by Sonntagsblogger | 19:42




Niemals.

Comment by spalanzani | 19:45




Ein kluger Mann sagte einmal:

„Ich glaube nicht an Busse. Ich denke, sie riechen schlecht, ruckeln, kommen nicht und dann, wenn man gerade zu Fuß losgegangen ist, kommen sie eben doch, um uns zu verhöhnen. Busse werden von Sadisten bedient und verbringen nachts, heimtückisch, schlafende Menschen an die absurdesten Orte draußen vor der Stadt. Busse funktionieren nicht. Ich nehme nie den Bus und neige zu schlechter Laune, wenn Leute mich schlaumeierisch darauf hinweisen, daß es mit einem Bus schneller ginge. Manchmal nehme ich, schlechtgelaunt, doch den TXL.“

Recht hat er.

Comment by zak | 08:16