Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Beim sogenannten Nahweh, dem eigentlichen Gegenteil des Fernwehs, geht es um ein Weh, das sich auf die gegenwärtige Situation bezieht. Wenn doch alles so sein könnte wie es ist, nur etwas mehr so, wie es ist.

Ich lese In den Farben der Nacht von Susanne Heinrich. Eigentlich lese ich keine Bücher von jungen Frauen mehr, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme. Zufällig weiß ich, daß diese zu den Guten gehört.

Ich stelle mir vor: Ein Herumstreunen auf der Suche nach aufregenden Sonnenaufgängen und sonderbaren Museen und Windrädern im Gegenlicht.

[Sieben Banner wehen]

Link | 7. Dezember 2008, 1 Uhr 01 | Kommentare (2)


2 Kommentare


Ah, Herr Spalanzani, ich muss Sie warnen, denn die Suche nach mehr Intensität ist – glauben Sie einem erfahrenen Schlachtross dieser stets verlorenen Kriege – das Ende von allem.

Comment by Modeste | 00:03




Modeste, Sie verlangen von mir, in Ihnen ein Schlachtross zu sehen?

Selbst wenn es mir gelänge — Ihre Warnung müsste ich in den Wind schlagen. Erstens ist die Gefährlichkeit eine Frage der Höhe des Intensitätsplateaus, von dem man kommt, zweitens ach! – das Ende-von-allem-Schwert… wield it wisely, and wield it ruthlessly. Ich bin ziemlich sicher, daß die Windräder nur beendeten, was beendet werden müsste. Die täten mir nichts. Wir sind vom selben Schlag.

Comment by spalanzani | 01:03