Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Die Brücke, eigentlich nur eine narbige Betonplatte, war erst im letzten Augenblick zu sehen, so dicht standen am Bach die Büsche. Trat man mit zwei Schritten über das Wasser hinaus, sah man es unruhig über runde Steine fließen und jäh schwarz werden im niedrigen Schatten der Brücke. Auf der anderen Seite würde es als das silberschimmernd kühle Band wiedererscheinen, das man vom Weg aus zwischen den Büschen fest im Blick gehabt hatte. Das Geländer: drei ausgewaschene Betonpfeiler, aus denen jedes Jahr ein Kiesel brach, und eine verbogene stählerne Stange, deren verbliebener grauer Lack in spröden Aufbäumungen unter einer zugreifenden Hand zerbarst.

Link | 30. Dezember 2008, 15 Uhr 05 | Kommentare (2)


2 Kommentare


ich mag ihre anfänge. gute anfänge haben breite schultern. da sieht man das wen-interessiert-das-denn nicht so.

Comment by M | 15:32




Und ich mag diese verflucht genaue Wortwahl.

Comment by froschfilm | 20:58