Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Wintersonne hinter den halbverdeckten Pappeln, Backstein, der Hof der Glaserei. Überall wohnen Menschen, die sich langweilen und darauf warten, daß du klopfst und fragst, ob nicht ein Lied zu schreiben wäre, oder ähnliche Ausreden gebrauchst. Sie haben in ihren Wohnungen: Holzkisten, die sie rot angemalt haben, faseriges Dichtungsmaterial, Grafiken, die unruhig aussehen, wenn man sich bewegt, siebzehn Sorten Tassen, vier davon lustig, und neun trockene Pfefferverklotzungen in Streuern. So sagen die Pappeln.

Geräusch von Kiesel auf ungewischtem nassem Steinfußboden, Schuhabdrücke an der Glastür. Die Wahl zwischen schlechtem Essen, schlechtem Essen und schlechtem Essen zu sieben Euro fünfzig machen Sie acht. Du bist hübsch, ich gehe jetzt da hin, wo du hingehst. Einfach so, weil du nett aussiehst, gehe ich jetzt hinter dir her und dabei bleibt es, links, rechts, wo gehst du hin? Ach, geh nicht dahin. Wenn du dahingehst, kann ich nicht mitgehen, ich muß woandershin, stelle mich nicht auf die Probe! Sonst trennen sich unsere Wege, und ich sehe dich nie wieder, niemals mehr, was mir schade zu sein scheint — ach. Nun. Ich werde mich noch einmal umdrehen, wenn ich ein paar Meter weiter bin, das ist das Mindeste. Ach, geh zum Teufel, Lieferwagen. Wenn die Straßenbahn bremst, raspelt sie Teile von sich auf den harten Schnee. So sagen die unter der Tür knirschenden Kiesel.

[Inventur XIV]

Link | 14. Januar 2009, 0 Uhr 57