Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Na toll, es geht schon los: Noch keine vier Stunden gefeuert, und schon freue ich mich darüber, dass das ZVAB per Mail eine Bestellung ablehnt, weil das Buch schon weg ist: 40 Euro gespart, davon kann man dann ja, im Notfall, noch zwei Wochen leben. (Daß das Buch, über dessen Nicht-Kauf ich mich wegen plötzlicher, hochgradig alberner Hire-and-Fire-Arbeitslosigkeit freue, ausgerechnet der Arbeiter ist, das ist dann wieder so eine Sache, wo ich nicht entscheiden kann, ob mein Schicksal mich verspottet oder einfach eine coole Sau ist.)

Link | 20. Juni 2005, 21 Uhr 01 | Kommentare (15)


15 Kommentare


Das ist übel. Beileid.

Comment by goncourt | 08:42




Uff. Beileid auch von mir. Ich hoffe, es findet sich was.

Comment by froschfilm | 12:14




ich bin für die coole sau. ja, wirklich.

Comment by cato | 13:58




Danke, aber: Kein Grund für Beileid, das ist für die Überlebenden. Wenn Sie mögen, teilen Sie doch mein verächtliches Toten-Grinsen für einen Moment.

Comment by spalanzani | 14:06




„Ich stehe hier als ein Zeichen…“
„Stehe?“
„Haenge hier als ein Zeichen der unglaublich daemonischen Maechte der Hoelle, buahahahaha!“

Comment by froschfilm | 14:36




da tun sich ganz neue dimensionen von solidarität auf: totengrinsenteilen. wir könnten ihnen ja auch kleine care-pakete mit büchern schicken.

Comment by cato | 18:08




Ausgerechnet der Arbeiter! Von Jünger gibt’s wahrlich Lesenswerteres. Egal. Warst Du lange genug dabei, um wenigstens vernüftiges Arbeitslosengeld zu beziehen?

Comment by SUB | 22:53




Nein, nein. Geht ja nur um eine Studentenstelle, die die Miete einbringen sollte auch im zweiten Halbjahr. Völlig läppische Beträge, die mich aber in Würde in den Winter gebracht hätten.

Wie auch immer, so läuft das eben.

Comment by spalanzani | 01:42




Ist die Würde denn vom Mammon abhängig?

Comment by jzy | 08:23




hin und wieder ist sie das. zumindest ist lehrstuhlarbeit angenehmer (und für einen selbst sinnvoller und daher vielleicht würdevoller) als kisten auspacken im supermarkt.

Comment by cato | 10:10




Keine Lehrstuhlarbeit. Die sogenannte freie Wirtschaft beschäftigt Studenten ja nicht nur für’s Kistenauspacken (dafür nehmen sie die Geisteswissenschaftler, ich weiß) sondern auch für qualifizierte Arbeit. Nimmt man in meiner Branche wirklich ganz gerne: Die sind intellektuell noch frisch, dazu aufgabenhungrig, haben keine Gewerkschafterideen und können mit und ohne Abschluß eh gleich viel.

Comment by spalanzani | 11:37




himmel- da habe ich ihnen unterstellt, sie wären geisteswissenschaftler!

Comment by cato | 12:24




Nun, die coole Sau wird schon dafür sorgen, dass der Herr Spalanzani nicht im Supermarkt Kisten schleppen muss.
Im Gegenteil: es wird rückblickend *die* Chance gewesen sein, der Klitsche den Rücken zuzukehren.

Comment by jzy | 12:45




cato: Vielleicht. Was ja eher schmeichelhaft wäre. (Wertschöpfung ist für Maschinen und Entrepreneure; das sind fremde Temperamente. Gottlob oder leider.)

Comment by spalanzani | 13:21




und ihre eigentliche branche verraten sie noch immer nicht?

Comment by cato | 16:04