Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Oh Mann. Berlin.

[Hm. 1987. Warum fühlt es sich an, als sei ich 1987 hier gewesen, erwachsen und nachdenklich, mit einer Vorahnung der Melancholia von 2000, die ich wirklich kenne und gesehen habe samt ihrer ausgebrei/teten Schwingen? Ich habe eine Erinnerung an 1987. Ich sitze vor einem weißen Plastikbett in einem süddeutschen 280-Seelen-Dorf und sehe einen Kalender und denke: Es ist 1987. Merk dir das, fortan wirst du denken können: 1987 jedenfalls, seit damals kannst du dir Sachen merken, zum Beispiel das Datum. — Seltsam also, die Vertrautheit mit einer Welt, für die ich zu jung bin. Andererseits, noch seltsamer wäre eine Vertrautheit mit der falschen Glätte der Jahre, die mich hätten prägen sollen, hätte die Chronologie etwas zu melden.]

[Und die Welle von Glück beim Betreten der Staatsbibliothek, schon beim Weg dorthin, die Befreiung, die körperlich spürbare Befreiung beim Verlassen des Areals der neuen Tempel, beim Übertritt in die Welt der euphorischen Moderne.]

[[Falsche Glätte? Falsch. Erwartung falscher Glätte. Erwartung! Das sind nur Erwartungen und Filter.]]

[Und wenn Bargeld und Cave nicht die tollsten Typen auf diesem Planeten sind. Und Peter Falk, nicht zu vergessen.]

Link | 15. August 2005, 21 Uhr 26 | Kommentare (3)


3 Kommentare


Oh ja — großartig das. Ihnen könnte übrinx auch Sandow gefallen.

Comment by stralau | 23:20




altersschichten: da sie „stralau“ hier von „sandow“ schreiben, es gibt eine cd von „die vision“, an der ich interesse hätte. ich hab die scheibe nur auf kassette und bin inzwischen hörverwöhnt. AAC wär auch o.k.

Comment by waltherr | 00:28




waltherr: Schicken Sie mir eine E-Mail: vigilien@stralau.in-berlin.de

Comment by stralau | 08:17