Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Augsburg, im Dorint, weil das Haus St. Ulrich ausgebucht war. Dorint Augsburg: Lampen von Artemide mit Energiesparbirnen. (Fackse fackse fackse Energiesparlampe.) Verrückt: Hotelsituation, aber das Fernsehen ist einfach nur Arte und man kann das Wasser aus dem Hahn trinken. Zum ersten mal im Hotel überhaupt sehe ich fern, und dann ist es: Fitzcarraldo! Das ist ja Zauberei.

Auch: Kein The Wire dabei, kein Minecraft, nur das rote Buch und das Fernsehen und die Konsole. Fange sofort an, Sätze zu tippen.

Abfall für Alle: „Die Träume eines Jahrzehnts werden ungefähr 50 Jahre später, wenn die damaligen Kinder ihre Lebensleistung hingestellt haben, Wirklichkeit. Das ist ein unglaublich angenehmer Gedanke, finde ich.“ — Das schreibt Goetz, gerade als die 68er das letzte Jahrzehnt ihrer Lebensleistung, das Jahrzehnt der politischen Macht, in Angriff nehmen. Angenehm, da hat er Recht, aber man fragt sich sofort, was ist der neue Traum, und gab es einen 80er-Zwischentraum?

Natürlich ist der Traum unseres Jahrzehnts das Internet, das ganze Internet-Ding, billige vernetzte Rechenpower überall, oder, der Traum als Traum eben: Neuromancer. Die Frage ist, wieviele Transformationen erfährt er in der Umsetzung unserer Lebensleistung, während dieser 50 Jahre, von denen vielleicht 15 vergangen sind, und welche? Und genau: Lebensleistung. Dath: Werk.

Minecraft, um die Tempel zu bauen, die fehlen. (Your own, personal, Göbekli Tepe. Fitzcarraldo. It’s computation and Caruso all the way down.)

Link | 20. November 2011, 22 Uhr 19