Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Heute nochmal versucht, Harald Schmidt zu schauen, aber es geht nicht mehr; die Langsamkeit der ganzen Veranstaltung Fernsehen ist unerträglich: Was laberst du, Mann, da für einen Fülltext in die Zeit hinein, warum soll ich warten, bis der Witz abgeliefert ist, kann der nicht direkt kommen? Ohne daß ich warten muß, bis die Sendung sich herausgesendet hat? — sofort zurück zu Büchern, wo der Text Wort für Wort zählt, und wenn der Text nicht zählt, kann das Buch weg und das nächste her.

[Gleichzeitig auch: Die Verödung des sogenannten social web für mich, das ich jetzt nicht mehr nur, wie alle, im Grunde hasse, sondern das wirklich zurücksinkt ins Egalsein hinein. Seine Beliebtheit muß ein Symptom der Arbeitsweltverhältnisse sein, sein nervöses Witzelgeblitz die zaghafte Restichbehauptung des Geistes im Joch. Geht der Druck weg, wirkt die Sache nur noch grotesk.]

Link | 10. Februar 2012, 20 Uhr 17 | Kommentare (1)


1 Kommentar


So isses. Aber: Besonders bei Nachrichten. Bei Humor ist ja Rhythmus schon gut. Der Rhythmus, den es bei Witzelgeblitz nicht gibt.

Comment by froschfilm | 10:31