Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Ganz oben, unter dem flachen Betondach: So ist es hell auch im Winter und meine Sachen schlafen in leerem Licht. Zeitschriften, die Bücher, vor allem die auf den Stapeln. Eine sinnlose rote Kugelkerze, die Weihnachten überstand. Pappkartons und Kohleeimer. Die lange nicht benutzten Floretts, höchstens für einen gelegentlichen Ausfall gegen den Kachelofen glänzen sie da, bereitwillig, Waffen. Ein hochkomplexes Hemd wirft sich über die anderen. [Guckmal, sagte sie, das sieht lieb aus, als ob deine Jacke meinen Mantel vorsichtig umarme.] Der PC kompiliert still, klar aus Langeweile, eine neue Version von Skype und zeigt das flickr-Bild einer namen- und gesichtslosen jungen Unbekannten aus Paris. Wimmernd: Jazz aus dem Beton unter mir.

[Typologie des Moments, Kapitel 3: Rückkehr]

Link | 25. Januar 2006, 14 Uhr 45 | Kommentare (2)


2 Kommentare


Burschenschaftler gewesen?

Comment by stralau | 15:14




Sport. Lange her. Hat keinen Zweck, ohne Ehrgeiz.

Comment by spalanzani | 15:52