Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Das Besondere: Das große Ding, die gelebte Literatur, die Geschichte, die dem bisherigen sinnlosen Treiben Sinn gibt, das Zusammenkommen und Kohärentwerden, das unzweifelhafte Glück. Das Gewöhnliche: Die Zahnbürste, die zu Hause in ihrem Glas auf dich wartet, ein Busfahrschein, ein Gehaltszettel, und das Grab.

Das Besondere ist niemals lebbar, die immer wieder aufs Neue erzählten Geschichten von seiner Lebbarkeit sind Lügen; schöne Lügen, die glauben zu wollen wir gute Gründe haben, aber Lügen. Das zu akzeptieren ist das Schwerste, und Versuche, das Besondere zu leben, enden (anders als die schönen Lügen) in nichts als Verzweiflung und Gewalt und Schleifen. Die fortgesetzte Denkbarkeit des Besonderen im Gewöhnlichen muß stattdessen das Ziel sein, das Gewöhnliche offen zu halten für das Leben über dem Leben. Es ist eine nichttriviale Praxis: Die Dehysterisierung des Glücks; die Freude an der Lüge als Lüge.

[Iteration III]

[Praxis: Das Weglaufenwollen und Neuerfindenwollen noch abschaffen; aber wie sind die Schizostrategien zu bewerten? Unklar. Man bleibt doch überfordert.]

Link | 31. August 2013, 12 Uhr 27 | Kommentare (2)


2 Kommentare


Wird gemacht.

Comment by froschfilm | 22:13




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Comment by Klaus | 02:02