Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

An den Rändern von Gewerbegebieten stehen Laternen im Leeren an Straßen, die schon Namen haben. Es sind nur Zufahrten zu krummen toten Kabelenden, und nachts leuchten die Laternen nicht, aber vom Wind haben sie eine Menge.

Bevor das Unvermeidliche — das ist bei uns das Wachstum — sich die Flächen holt, liegen sie noch eine Weile da, die Straßen verlieren ihre duftende Schwärze und dulden auch Grashalme im Rinnstein. Am Übergang gibt es vielleicht ein Schuhgeschäft, ein Outlet, es hat zuviel Platz. Zwischen Parkplatz und Straße: Sicher ein Streifen Erde, darin ein Buchenversuch, direkt an der Ecke, vierzig Zentimeter, vom hemmungslosen Wind der Hochebene schon aus der Senkrechten geblasen. Über dem Ende der Straße zackig, schwarz und fern: Nutzhölzer.

[Unter dem Pflaster ist nicht der Strand]

Link | 1. März 2006, 2 Uhr 29 | Kommentare (3)


3 Kommentare


gewebegebiet wäre eine schöne metaphorik.

Comment by cato | 15:40




(entsetztes Geräusch)
Keine nach meinem Geschmack, allerdings.
Ich bring das lieber in Ordnung.

Comment by spalanzani | 16:03




mehr mut zu texturen.

Comment by cato | 16:15