Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Vor ziemlich genau einem Jahr dachte ich: Das wird der Sommer. Wir mieten ein Auto und fahren in Frankreich herum, bis wir uns fetzen und wieder vertragen. An leeren Straßenkreuzungen müssen wir auf die Karte schauen, links grüne Wintergerste zum Horizont, rechts fussliger Weizen nicht weniger weit, die Sonne bleiern auf Metall und schwül auf schwarzem Kunststoff; in den steinigen, niedrigen Dörfern haben die Straßen Kurven. Und es gibt Essen und Wein und hochgekrempelte Hemdärmel in der Sonne, knarrende Holzkästen; und jeden Abend höchstens eine Seite, wegen der Müdigkeit und der Verlockung.

[Es war aber alles nicht so einfach.]

Link | 23. März 2006, 19 Uhr 11 | Kommentare (1)


1 Kommentar


Tja, es ist wohl nie alles so einfach. [Höchstens manchmal weniger oder gar nicht kompliziert, aber einfach, sollen die Dinge denn einfach sein?]
[Und doch wissen wir, dass wahre Schönheit auch durch Einfachheit entstehen kann, dass aber auch Komplexität ästhetisch schön sein kann.]
Wer soll sich da noch auskennen…

Comment by Sonntagsblogger | 08:25