Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Im Inneren der gewaltigen Steinagglomeration, inmitten in den Himmel türmender verschütteter Wassergewirre, erinnere ich mich an die Novemberluft in einer schläfrigeren Stadt, an meine Übermüdung an einem kalten weißen Morgen, drew a breath, hard and clear, like a hammer on a church bell.

Am meisten wir selbst sind wir an so einem müden Morgen in einer fremden Stadt, ungeschickt verloren und roh, geliebt für unsere unsteten Blicke, Hunger und Zweifel, Talent und Übermut. Im Moment selbst bemerken wir nichts, später bleibt dieser Moment immer bei uns, er wird, wer wir sind.

Die Trinkerei der ganz Großen ist vielleicht das: Ein Weg, bloß talentiert zu bleiben, diesen konservierten Moment größter Verletzlichkeit nicht vom Erfolg auslöschen zu lassen.

Link | 15. November 2018, 3 Uhr 32 | Kommentare (1)


1 Kommentar »


Wenn nur wer nicht in Sicherheit ist, nur wer Abwehrkämpfe führt Zugang zu Kraft und Talent bekommt – welcher Geist ist es dann wohl, der diesen Handel noch bewirbt und mich zu den Raubtieren zieht statt in die Ferien? Das ist doch sicher wieder so ein Streich der group selection / des großen Memeplex. Hardwired, bestimmt, schon beim Gedanken an _ein Leben als wealth management_ zeigt er mir Bilder von Stränden, Tod und Verwesung. Damit hat er faktisch sogar recht. Aber ebenso gefährlich mag es sein, ihn zu nähren.

Comment by umruehren | 00:04



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