Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Call-center-style recruiting: Man soll also nach einer Bewerbung erst einmal einem undurchsichtigen und ziemlich herablassenden Diss-o-Boter eine Dreiviertelstunde lang am Telefon nachweisen, daß man nicht der Hochstapler ist, für den man per default offenbar gehalten wird. Wenn man es schafft, das Gespräch unvergrimmt durchzustehen und den rüden Ton sportlich zu nehmen, also nicht darauf hinzuweisen, daß das alles doch eher an der Grenze zur Unverschämtheit als einfach nur kompetitiv ist, erhält man immerhin das Versprechen eines Anrufs mit Feedback und Entscheidung am Tag darauf.

Der dann nicht erfolgt.

Kann es sein, daß der (große, schöne & blankpolierte) Outsourcing-Dienstleister meiner Wahl sein eigenes Recruiting an ein überzähliges T-Online-Callcenter outgesourced hat oder ist diese Art von Behandlung wirklich üblich?

[Das wurmt mich doch etwas. Klar haben die viele Bewerber, klar filtern sie früh und klar fällt man mal durch, erst recht beim ersten, nicht besonders gut vorbereiteten Versuch. Aber derart ostentative Herablassung ist schon etwa ebenso ärgerlich wie unprofessionell.]

Link | 7. Juni 2006, 20 Uhr 11 | Kommentare (1)


1 Kommentar


Na dann, sei herzlichst willkommen in der BWLer-Welt. Hier ist Unverschämtheit beim Recruiting der Außenwirkung zuträglich, zumindest beim gewünschten Klientel. Elitär ists schließlich, und das nicht zu knapp.

Comment by Uwe | 13:33