Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Da der Schwärmerei nun einmal ohnehin Tür und Tor geöffnet sind, kann ich das auch noch einmal öffentlich feststellen: Ich steh‘ ja sehr auf Kirsten Fuchs. Zunächst auf Tonfall und Sprachgefühl und Haltung, denn wenn ein Zeit- und Altersgenosse Texte in witzender Absicht herstellt, soll er bitte so fähig und sprachlich unabhängig sein wie sie oder, mark (pfeilt mit dem Zeigefinger ins Publikum) mark my words, mich lieber nicht fragen, was ich davon halte.

Jenseits des Klamauk-Kunsthandwerks ist es aber außerdem so, daß in ihren Texten Sachen stimmen. Und zwar Sachen von der speziellen Sorte stimmender Sachen, die man der Zukunft anempfehlen möchte: Da, nimm es und lies es, so war das damals bei uns, so hat sich das angefühlt. Das hat mit einer bestimmten Einstellung zur Welt und einer Wachheit der Wahrnehmung zu tun, die selten ist und toll und der Bewusstseinsindustrie ein Arschtritt, jawohl.

[Und im aktuellen Exoten ist sie auch drin, das ist sozusagen wie in der Bravo, mein Star und ich im gleichen Heft! Ah! Diese Sommernächte voll schäumender Empathie!]

Link | 11. Juni 2006, 2 Uhr 38 | Kommentare (2)


2 Kommentare


Hey, Glückwunsch, dem Herrn Spalanzani wie der Frau Fuchs für die gute Gesellschaft. Wird sofort gekauft.

Comment by hotel mama | 17:47




Eh, er macht Zeichen!

Comment by Publikum | 21:34