Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Man sollte nie eine Waffe, aber immer ein Megaphon in Reichweite haben.
Wenn man nachts nach Hause kommt, kann man sich nicht erschießen.
Aber man kann jederzeit das Fenster aufmachen und (auch grundlos) konstatieren:
Es gibt übrigens Poesie, Leute.

[Eine doch sehr bemerkenswerte Tatsache!]

Das gilt. Unabhängig. Es hat mit dem Folgenden nichts zu tun. Aber, also, nur damit das nicht zu hundertwasserig wird hier:

Eigentlich sollte man doch nie ein Megaphon in Reichweite haben, immer eine Waffe.
Wie gern würd‘ ich die Fahrzeuge der hemmungslos hupenden Nachtnationalen in rauchenden Schrott verwandeln!

[Kein Funken Humor zur Zeit. Nichts. Ich stapfe permanent mit dem Gemüt von Klotz™ durch diese Stadt. Es ist zum Kotzen. Also, ich weiß ja auch nicht.]

Link | 27. Juni 2006, 23 Uhr 55 | Kommentare (3)


3 Kommentare


Ein eng bekannter älterer Herr freute sich neulich über die Beflaggung — bisher hätten nur „dumpfe Knalltüten“ Schwarz-Rot-Gold getragen.

Er war sich wohl nicht im Klaren darüber, wieviele dumpfe Knalltüten es gibt.

[Wobei die Medien-Heinis, die jetzt den neuen Patriotismus feiern eindeutig die schlimmeren sind.]

Comment by stralau | 10:04




Ich kann nicht einmal sagen, daß meine akute und mir sehr unangenehme Humorlosigkeit etwas mit alldem zu tun hat. Sie fällt mir nur besonders auf, wenn die nächtelang besoffenen Radau machen vor meinem Fenster.

Comment by spalanzani | 11:35




Nach der WM, wenn es wieder ruhig ist nachts, würde ich aber gerne ab und zu ein Gedicht in die Nacht geschrien hören. So gegen halb eins?

Comment by Eva | 19:52