Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Und ich sage: Es wird ohnehin zu viel geredet. Taten! Verdammtnochmal.

[Was mich am Reden immer besonders aufbringt: Es kommt immer einer und sagt „Nö, so nicht“ und man kann nichts, aber absolut nichts dagegen tun, daß der denkt, er hat Recht. Man kann bloß wieder antworten, und dann geht ein gewaltiges Gequatsche los und am Ende weiß keiner mehr, wo die Grenze ist zwischen Blödsinn und Vernunft. (Manche bestreiten auch rundheraus ihre Existenz und wenn man das Wort „Blösinn“ nur sagt, sagen Sie: Seht ihr! Er nimmt also seine Gegner nicht ernst!) Bah. Wie ich die ungeerdeten Vernünfteleien satt habe.]

Link | 29. Oktober 2006, 14 Uhr 11 | Kommentare (1)


1 Kommentar


Ich verstehe das nur allzu gut. – Doch mit der unbedingten Forderung nach Taten kommt man leider auch nicht weiter.
Man muss etwas tun, das ist unbestritten. Und hat man Glück, so macht die fortschreitende Zeit es immer dringender. Nur, was zu tun ist (d.i. das „Richtige“), das ist meist umstritten und der Ausgangspunkt für die „ungeerdeten Vernünfteleien“.
Doch vor die Wahl gestellt, würde ich mich wohl um des lieben Friedens willen für die Vernünfteleien entscheiden und versuchen, die „voreiligen Dogmatiker“ in die Isosthenie zu bringen.
Die Alternative wäre, sich um den Preis der Seelenruhe und Partei ergreifend mit in den Kampf zu mischen – und ihn somit zu akzeptieren. So richtet sich der Ruf nach „Taten!“ an die Gleichgesinnten im Streit um das „Richtige“.
Wie auch immer. Ich habe zu viel geredet. Und wünsche Ihnen dennoch viel Erfolg!

Comment by Kai | 16:06