Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Jetzt liegt alles im Dunkeln, nur drei oder vier Grad hoch steht noch ein verlöschender Brandstreifen über der Kante. Dicht darunter ziehen vereinzelt weiße Lichtpaare entlang in fremder Härte.

(Auf dem schmalen Weg zwischen Ödenahlen und Mindereuti, den ich gut kenne von zahllosen Sommernachmittagen auf dem Rad, nicht aber bei Dunkelheit. Trockene Schrotstaubwolken; heiße Luft, die sich im Mais bewegt und der Geschmack von lauwarmem Sunkist — Fahrzeuge im Dunkeln kann ich mir nich vorstellen dort, höchstens generisch, mit rundgegriffenen Musikcasetten und gebrochenen braunen Plastikarmaturen, drei säuerlichen Decken auf dem Rücksitz vielleicht. Aber halt: Auch hier wird 2006 sein.)

[with distorted nimbus]

Link | 20. Dezember 2006, 17 Uhr 18 | Kommentare (5)


5 Kommentare


OT.
Aber will ich mal loswerden: Gefällt mir gut Dein Winterdesign. Grüße!

Comment by Sonntagsblogger | 23:42




ein glück, Sie sind noch da. ich dachte schon die windräder seien der abschied gewesen.

Comment by Jochenausberlin | 17:58




Na, sagen wir so: Ich brauche jedenfalls keine sechs Tage, um drei Farben und ein paar Fonts zu ändern.

Comment by spalanzani | 22:54




Dann: Schön, dass Du zurückgekommen bist.
Ich hatte ebenfalls Sorge, dass dies womöglich der Abschied gewesen sei.

Comment by Sonntagsblogger | 10:57




Es gibt einen sehr schönen Film, „Der 6. Tag“ von Yussuf Chahine, es geht um ein Cholera-krankes Kind und darum, dass, wenn man die Krankheit 6 Tage durchsteht, alles wieder gut ist. Im Film allerdings ohne Happy End.

Comment by goncourt | 12:24