Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Und schließlich dieses: Wenn die einzige Sünde, die die VW-Manager und Betriebsräte im Puff in Brasilien begehen können, diese ist, daß sie nicht jeden VW-Mitarbeiter mitgenommen haben in den brasilianischen Puff, weil sich alle einig sind, daß brasilianischer Puff eine gute Sache ist, bloß gerecht verteilt werden müssen die feinen Sachen, sonst finden wir sie verwerflich, sonst müssen da Werte her, dann ist das eine Sorte Nihilismus, die dringend Feinde braucht.

[Herrgott, hoffentlich können die brasilianischen Nutten was und hoffentlich holt die Herrschaften von VW jetzt jeden Abend ein Biest von langzüngigem Teufel dafür.]

[Dieses Gequengel, es ist nicht auszuhalten. Diese Angestelltengerechtigkeit, dieses haltlose, flatterhafte Saubermannwesen, und überall Rigoristen des heimlichen Auch-haben-Wollens von so ziemlich allem, auf Verdacht, damit sich die zum säkularen und also sinnlosen Heiligenleitbild glorifizierte allgemeine Anhedonie auszahle, sie muß sich doch irgendwie auszahlen, irgendjemand wird doch mal auszahlen?]

Link | 31. Mai 2007, 1 Uhr 18 | Kommentare (3)


3 Kommentare


Also ja. Richtiger letzter Absatz. Aber der erste: die Kritik ist doch nicht, daß sie etwas bekommen hätten, das eigentlich allen zustehen würde, sondern daß bestochen wurde.

Comment by stralau | 07:40




Das ist die vernünftige Kritik, oder vielmehr: Die Tatsachengrundlage, auf der die Gewerkschafter jetzt entscheiden müssen, wie sie mit ihren Top-Leuten weiter verfahren wollen. Und sicher wird das (gedruckt vermutlich) auch so dargestellt.

Ich beziehe mich vor allem auf diese WDR-Sendung, in der es viel weniger um die Untreue ging als vielmehr um die Frage, wie genau sie aussah. (Es kam Viagra zum Einsatz!)

(Darüber hinaus sammelt Piech Messer und redet nicht mit jedem und sein Großvater hat für die Nazis den Käfer gebaut, da sieht man mal, was das für einer ist.)

Dasselbe gestern Abend vor den Tagesthemen: ARD Exclusiv aus Heiligendamm. Für die hohen Herren gibt es 8 (in Worten: acht!) verschiedene Sorten Kissen zur Auswahl. Allerdings war man um Ausgewogenheit bemüht und machte sich auch gehörig lustig über die Demonstranten, die „alles für alle und zwar umsonst“ forderten. Klare Sympathien für die Polizisten. Die machen treu ihren Job und haben nur ein Kissen.

Comment by spalanzani | 09:29




Verstehe. Ausgewogenheit auf acht Kissen find’ick jut.

Comment by stralau | 10:11