Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Immer noch aufregend, die Tagebücher der Fremden. Jeden Augenblick erwarte ich den Funken Klugheit, den Wink, den Geistesknuff, mein frohes Grinsen, immer immer.

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Es hält sich das Gerücht, daß Berlin eine Metropole sei. Dabei geschehen in Metropolen Dinge, in Unterscheidung zum Land, wo nichts geschieht, und Kleinstädten, wo das Nichts sich ballt. In Berlin rauscht das Nichts zwar unruhig, materialisiert aber kein Geschehen.

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Meine professionelle Brutalität, täglich meine vorwurfsvollen Blicke, mein kaum verhohlenes schneller!; weil es mir unerträglich ist, an einer Arbeit zu sitzen und auch nur eine Minute länger zu brauchen als nötig, während ich allein zu Hause sein könnte und meinen Dämonen nachspüren. (Es wäre ein Irrtum, mich für ehrgeizig zu halten, ich bin nicht ehrgeizig, ich kann es mir nur nicht leisten, Lebenszeit, die ich der Melancholie stehle, gemütlich zu verbringen; ich verachte IT-Arbeit viel zu sehr, um sie nicht mit Entschlossenheit und Bedürfnisignoranz durchzuexekutieren.)

Link | 28. August 2007, 0 Uhr 34 | Kommentare (1)


1 Kommentar


Gut, wenn die IT-Arbeit ein täglich abschätzbares Ende kennt!

Comment by froschfilm | 11:16