Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Es gibt kein Weblog, das zu privat wäre. Die allermeisten sind aber zu geschwätzig.

Link | 30. Dezember 2006, 20 Uhr 03 | Kommentare (1)


Nicht Sentimentalität (die ist bekanntlich entscheidungsunfähig — lesen Sie Dostojewski). Nein: Langsamkeit ist das Muster.

Link | 30. Dezember 2006, 18 Uhr 35


Geht es nur mir so? — Als hätten die Amerikaner gerade zugegeben, daß es mit Nürnberg auch nicht so weit her war.

Link | 30. Dezember 2006, 17 Uhr 35


„Es wird überhaupt nicht Sommer dieses Jahr“, dachte ich gestern beim Anblick des harschigen Schneehaufens im Hof der Kulturbrauerei. Bis in den März hinein hatte der auf meinem Weg zum Supermarkt gelegen und war mir immer Gewährshaufen dafür gewesen, daß der Winter langsam verging und ich den Dingen nur Zeit lassen müsste.

[Der erste Schnee dieses Jahr fiel mir durch einen U-Bahn-Ausgang entgegen aus einem dunklen Loch von einem Himmel: Nässendes, körniges Zeug im Brüllen beschleunigender Lastkraftwagen. Letztes Jahr war es in einer stillen Straße im nächtlichen Erfurt, der pünktliche Schnee nur eine weitere Synchronizität.]

Link | 30. Dezember 2006, 3 Uhr 49


Durch Tatstrahlung: Frei!

Link | 30. Dezember 2006, 3 Uhr 35


harfenartig (gebrochen / verdichtet)

Link | 29. Dezember 2006, 22 Uhr 54


Jetzt liegt alles im Dunkeln, nur drei oder vier Grad hoch steht noch ein verlöschender Brandstreifen über der Kante. Dicht darunter ziehen vereinzelt weiße Lichtpaare entlang in fremder Härte.

(Auf dem schmalen Weg zwischen Ödenahlen und Mindereuti, den ich gut kenne von zahllosen Sommernachmittagen auf dem Rad, nicht aber bei Dunkelheit. Trockene Schrotstaubwolken; heiße Luft, die sich im Mais bewegt und der Geschmack von lauwarmem Sunkist — Fahrzeuge im Dunkeln kann ich mir nich vorstellen dort, höchstens generisch, mit rundgegriffenen Musikcasetten und gebrochenen braunen Plastikarmaturen, drei säuerlichen Decken auf dem Rücksitz vielleicht. Aber halt: Auch hier wird 2006 sein.)

[with distorted nimbus]

Link | 20. Dezember 2006, 17 Uhr 18 | Kommentare (5)


Schneller als erwartet (immer schneller als erwartet) ist ein fahles Gold (ein glühendes Beige?) in das Büschel Schilf eingezogen. Jenseits des sauber gepflügten Feldes fängt eine Holzscheune, Schopf sagt man hier, das schwache Licht auf einer gebleichten Bretterwand, die hell aufglänzt in der bereits verschatteten Senke: Ein mürber Spiegel.

Link | 20. Dezember 2006, 16 Uhr 15 | Kommentare (2)


Wieder Wintersonne über den Hügeln, heute undefiniert und zerlaufen, aber sehr hell. In einer Stunde werden sich rostrote Tannenschatten auf die Fenstereinfassungen legen und unschärfere, schwarze Laubbaumrippen. Trockenheit ruht in der unbeweglichen Landschaft.

[Ohne einen Glaspalast / ist das Leben eine Last]

Link | 20. Dezember 2006, 15 Uhr 58


ich glaube an das schmerzlich
Unberechenbare unseres Tuns

Link | 20. Dezember 2006, 12 Uhr 42


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