Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Das Nachdenken über die Firma setzt ungefähr mit dem Aufwachen ein. Nicht nur das Nachdenken über technische und kommerzielle Erfordernisse, über Konkurrenz, Berührungsflächen und die Steuerung des Produktes dazwischen, sondern vor allem über die innere Komplexität der Gruppe: Die kleine Politik der Zusammenarbeit; Bedürfnislagen, Eitelkeiten, Bockigkeiten und die anderen Begleiterscheinungen der Ambition, welche unschön anzusehen, aber für überdurchschnittliche Leistungen eben eine notwendige Ressource ist.

Ein durchaus interessantes Feld ist das dem Nachdenken. Interessant, weil ganz Welt und Wirtschaften und Wirkung, aber fürchterlich in seinem Einfluß auf das eigentliche und wichtige Denken, die Aufmerksamkeit für das, was nur durch die Aufmerksamkeit weniger sich überhaupt in der Welt hält —

die Geschichte des Windes über der Ausfallstraße
die trockenen Gräser
schwarze Kuben
das Moor
die Schwäne im Schilf

— Dinge, die der Fürsorge bedürfen, der beschwörenden und zärtlichen Aufmerksamkeit, weil sie uns einzige Garanten der Möglichkeit sind, einander zu begegnen als bedürfnislose, freie Menschen, die sich füreinander entscheiden können.

Link | 4. April 2008, 17 Uhr 54 | Kommentare (1)


1 Kommentar


Ist es wirklich die Aufmerksamkeit /weniger/? In Bremen scheint dem nicht so zu sein.

Comment by froschfilm | 11:03