Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Vom Umgang mit der Leere: Mit prometheischem Hedonismus, einer Vergnügungsbereitschaft aus Trotz und Stolz (nicht aus Langeweile, niemals aus Langerweile!). Es gilt nicht, ein leeres Leben zu füllen, es gilt, der Leere mit überlegenem Lächeln zu begegnen als jemand, der leiden kann.

Der Tod gefährdet uns ja nicht als jederzeit drohendes Ende unserer Vergnügungen (warum sollten wir um etwas besorgt sein, das nur die Tiefen unserer Gleichgültigkeit auslotet?), er ist als Verfall und Vergessen und Versagen und Enttäuschung immer anwesend, als Verzweiflung an unserem Stolz, stärker zu sein als unsere gefräßigen Selbste und Gleichgültigkeiten.

Man lebt als Leser: Das bedeutet nichts weiter, als das Bild des Menschen in unwahrscheinlichsten Konfigurationen von Schönheit zu vervielfältigen. Sieh an. Noch eine Art, schön zu sein auf dem Felsen. Nimm das, Zeus.

[Nachtrag // großen Worten mit großen Worten begegnen // sich nicht mit Greisen und Helden verwechseln]

Link | 20. Juli 2008, 11 Uhr 59