Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Das sind keine Rätsel, das sind keine metaphysischen Tatsachen, der Morgen ist, gleich wie verrottet die Nacht gewesen sein mag, klar wie ein Kinnhaken: Draußen stehen die schweigsamen Schornsteine auf den Dächern und strecken ihre Stahlgeländer in den Himmel, damit die Schornsteinfeger, die einmal im Jahr kommen, sich festhalten können: Und da endet die Fürsorge der Schornsteine. Mehr haben wir nicht zu erwarten von der Stadt.

Ein Teil von mir (und es ist nicht der Katholik) glaubt an den Großen Frieden: Eine Stadt, der wir nicht gleichgültig sind, Häuser, die nicht grausam sind, die unsere Tage bewahren und uns zurückkehren lassen, Bushaltestellen, an denen jederzeit wieder dieser Bus halten kann, dieser aufregende, eine, andere Bus. Der Große Friede existiert; im Großen Frieden ergeben alle Geschichten Sinn, weil sie logisch zur rechten Zeit aufhören, wir aber jederzeit in sie zurückkehren können.

Wahrnehmen lernen. Man muß Wahrnehmen lernen, durch die Momente hindurchsehen, eine andere Chance gibt es nicht, ich wiederhole es, bis Ihr’s glaubt und mitkommen könnt.

[Mit anderen Worten, wir müssen über Literatur reden]

Link | 28. Februar 2010, 15 Uhr 44