Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Überhaupt, das ist es wohl: Nie will ich auf der Seite der Macht stehen. Als ich einmal in Versuchung war und sie nahe spürte, überfiel mich kalte Angst. Eine reine, eine glasklare Empfindung.
(Es kann keiner sagen, er spüre die Macht nicht. Wer sich mit ihr einlässt, handelt opportun, oder ist Sadist, oder glaubt wirklich daran, das Richtige zu tun im Sinne der Ordnung) —

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Wie Odysseus, der Listenreiche.

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Es ist nicht: Gut gegen Böse (nie), es ist: Der Mensch gegen die Macht; jeder Einzelne für sich, nach innen und außen, und wir alle im Zusammenleben: Der Mensch gegen die Macht.

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Deeskalation, sagten sie damals, Strategien der Deeskalation seien zu erarbeiten, Kunde sei die Berliner Polizei. Ich hatte keinen Grund, ihnen nicht zu glauben.

Eine kalte fremde Hand unter der Bettdecke.

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Ich schätze Ruhe, sehr.

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Und schließlich: Die substanzielle, erbarmungslose, lückenlose Hässlichkeit und Schäbigkeit von allem, was mit Indymedia zu tun hat.

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Die M10 fuhr nicht weiter, wegen einer Demonstration am Bahnhof Eberswalder Straße, so ging ich zu Fuß durch die Menge. Man schaute sich um, etwas ratlos, ob es vielleicht dänisch würde irgendwo.
Ich sah zehn Polizisten aus einem Bus steigen, dann wurden dünne gelbe Trikots verteilt. Mit schon aus dem Sportunterricht vertrauten Bewegungen widmete sich die Truppe zum ANTI KONFLIKT TEAM um.

Link | 16. März 2007, 2 Uhr 51