Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Wer arbeitet, kann nicht erzählen, so viel steht fest, es schließt sich aus. Erzählung ist (als Sinnstiftung) eine Funktion der Muße. Wer arbeitet, kann sich nur ärgern, der Ärger ist die Geistesgrundhaltung des arbeitenden Menschen, durchaus nicht immer zu Unrecht, es ist nur: Gleichgültigkeit gegenüber dem Ärgernis erfordert eine Deutungsoffenheit, die nur dem schweifenden, nicht fokussierten Denken zugänglich ist.

[Will sagen: Daß mir das Getue um diese popjakobinischen Hamburger Zahnarztsöhnchen in Supermankostümen so auf den Sack geht, liegt vermutlich nur daran, daß ich nicht zum Faulsein komme.]

Link | 22. Mai 2006, 23 Uhr 17 | Kommentare (2)


2 Kommentare


Andererseits: Entfernt einen nicht die Muße dem Ärgernis in einer Weise, die dessen angemessene Darstellung zunehmend schwierig macht?

Comment by Parka Lewis | 13:31




Ich hatte Ihnen erst raffinierte Bösartigkeit unterstellt, Herr Lewis, weil ich gelesen hatte:

„Andererseits: Entfernt einen nicht das Ärgernis der Muße in einer Weise, die seine angemessene Darstellung zunehmend schwierig macht?“

Comment by amh | 16:40