Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Über den Pavillons und Parks in der Dunkelheit die Unruhe lokaler Gaia; Umarmungen zwischen überwuchertem Schnitzwerk; die vergrünte Westseite der Buchen, flatternde Landungen und Mäuse in Panik, das vieltausendfache Nagen der Raupen, die berstenden Adern des Laubs und der ganze akustische Untergrund der Insektenwelt; Blätter verschwinden jäh im Boden; auch tropft es rätselhaft aus den dichteren Kronen. Streifende Schritte in den Büschen und kratzige Klauen auf Schindeln; fahl leuchtet der ferne Marmorarm einer manieriert sich reckenden Nymphe durch eine unwahrscheinliche Schneise.

[Die Sprache ist nicht für Eure Händel da, Gesindel]

Link | 22. April 2007, 12 Uhr 53 | Kommentare (3)


3 Kommentare


Wie wäre es, Herr, wenn Ihr, da Ihr der Sprache so gewogen, derweil „manieriert“ schriebet? So heisst das Wort nämlich richtig.

Comment by Gesinde | 18:44




Huch.

(Guckt sich hektisch um, schämt sich.)

Comment by spalanzani | 18:53




Isokay, Herr. Wir waren allein.

Comment by Gesinde | 19:03