Vigilien.

is there any any? nowhere known some?

Magie aber, Substrat des Begehrens, muß mühevoll und wach erzeugt werden, und das können auch von den Klugen, von den guten Typen, nur wenige. Klugheit ist basic, dann kommt es darauf an: Immer das zu sagen, das alles andere enthält für diejenigen, die um die Möglichkeit von Magie wissen, und nicht zu plappern, was überhaupt das Schwierigste ist.

[Genauigkeit und Raffinesse; alles hat Bedeutung; nichts ist bedeutungslos; die Dinge sind einfach, aber unaussprechlich]

Link | 22. Juli 2007, 0 Uhr 32 | Kommentare (3)


3 Kommentare


Nein, nein, nein – Mühe und Anstrengung? Niemals wird etwas Glanz haben können, wenn diese beiden streng blickend im Hintergrund stehen, vom Vorhang halb verdeckt. Zumindest wenn wir von Menschen in Konstellationen, in interagierender Direktheit sprechen wollen. Von Situationen und Momenten. Sie müssen zwar einmal dagewesen sein, die beiden ersten, den Raum aber längst verlassen haben. Weit bevor die anderen kamen. Bei sekundären Destillaten (Produkt und Medium) ist dies natürlich etwas anderes. Blicke, Gesten, das RICHTIGE (kursiv stellen) Wort jedoch, welterschließend, großartig und rein, den Sprecher und vielleicht auch die/den Zuhörer leuchten machend – Leichtigkeit ist das einzige Fluidum, in dem diese rare Magie des Zwischenmenschlichen überhaupt eine Möglichkeit hat. Leichtigkeit und der Blitz des Unerwarteten. Wann hat uns jemand, ohne arrogant klingen zu wollen, das letzte Mal überraschen können, in diesem einzig wahren, wunderbaren, positiven Sinn des Begriffs?

Comment by zak | 15:26




Danke, zak, so ähnlich hätte ich das schreiben wollen, konnte aber nicht.

Comment by froschfilm | 18:47




Und Ihr habt natürlich Recht, an gesprochene Sprache hatte ich gar nicht gedacht bei der Mühe, an Anstrengung auch nicht. Mühe, eher: Sich Mühe geben, bei der Sache sein, genau sein, dabei sein, nicht: harte, lustlose Arbeit.

Leichtigkeit, ich weiß nicht. Leichtigkeit ist so leicht zu fordern und so schwer zu ertragen; ich glaube, Du solltest Rausch meinen, das mühelos endlos Richtige.

Was die Überraschungen angeht, natürlich, lange nicht, immerhin nicht so lange, aber viel zu selten. Euer Ennui jedoch ist stärker als meiner, glaube ich, ich bin genügsam, von einem guten Buch lebe ich lange, von einer einzigen echten Liebenswürdigkeit kann ich ein Leben lang zehren. Nur der Rausch, der Rausch eben.

Comment by spalanzani | 19:09