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2004.09.22 | 18:48 | Ich >< Welt PERMALINK  |  TRACKBACK
Nacktmahr

Letzte Nacht um 03.00 Uhr klingelte es und Füsslis Pferd stand vor meiner Tür. Es sagte: “Hallo, mein Lieber, ich hoffe, ich störe nicht. Ich habe noch jemanden mitgebracht, einen alten Freund, der einen Platz für den Rest der Nacht sucht. Ich dachte da spontan an dich, ihr kennt euch ja schon.” Das Pferd grinste und deutete mit dem Huf neben sich. Vom unteren Treppenabsatz winkte schüchtern der Alp herauf. Nun, was soll man machen, ich bat die beiden herein, das Pferd platzierte sich neben dem Vorhang, der Alp nahm auf meiner Brust platz und hauchte mir ins Gesicht. Für den Rest der Nacht träumte ich von einem Kampfhund, der sich in meiner rechten Hand verbissen hatte und diese auf Stunden nicht mehr losließ, obwohl ich ihn permanent am Gaumen kitzelte; dann war ich plötzlich, ohne im Besitz eines amerikanischen Passes zu sein, auch vom Alter her passte es nicht ganz, G.I. im Vietnamkrieg, wurde gefangen genommen und in ein Lager gebracht, wo es Whirlpools gab und Bungalows, deren Inneneinrichtung exakt so aussah wie die thailändischer Ferienanlagen. Dort sollte ich erschossen werden, wenn ich nicht schnellstmöglich das rote Buch auswendig gelernt hätte, was einem aber niemand sagte. Dr. Death war auch da und mein nicht blutsverwandter Großvater, der einen Herzanfall simulierte, nachdem ich ihn auf sein Abwiegeln hin, dass das ja alles gar nicht schlimm sei, anschrie. Er griff sich an die Brust, fiel hin und als das Wachpersonal zu ihm eilte, sprang er wieder auf wie ein junger Gott, grinste hämisch und winkte zweifingrig das Victory-Zeichen in meine Richtung. Den dritten Teil des Traumes habe ich vergessen, ich glaube, weil der am schlimmsten war, aber als ich aufwachte, trug ich ein weißes Gewand und sah aus wie eine leicht übergewichtige Frau aus dem 18. Jahrhundert. Na toll.

COMMENTS

1 - posted by Maja | 2004.09.28 | 22:28

Hab heute nacht geträumt, ich wurde von meinem Mitbewohner IRREVERSIBEL geschädigt. Hinterlässt also doch alles Spuren. War nicht schön. Manchmal sind Träume grausam.

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