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2004.12.14 | 20:02 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Es ist, wie es ist – doch wie ist es?

Text

Kommentar

Ich tendiere zum Kommentar. Das Andere gab es lange genug.

2004.12.14 | 16:25 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Schwingungen

All diese Hände, all diese Hände, sie strecken sich in die Luft, werden in die Luft gestreckt, was könnten sie tun, alles und nichts. Gebt ihnen Klaviere, gebt ihnen ein Herz. Die Kamera folgt dem ersten älteren Mann die Treppe hinunter, er trifft den zweiten älteren Mann auf der Zwischenebene des hohen Raumes, am Grund der letzten Stufe. Die Wände sehen aus wie die eines schottischen Schlosses, rohe Steine, unbehauen. Viele Teppiche bedecken den Boden. Eine weitere, kleine Treppe führt zu zwei Klavieren, die nebeneinander vor einer japanischen Wand stehen, Papier und Holz. Das alte und das neue Klavier. Der zweite Herr, der Gastgeber, sagt, dass das alte viel besser sei. Der erste Herr, der Gast, setzt sich daran und beginnt, eine Melodie zu spielen. Langsam, traurig, schön. Harmonien. Der Gastgeber setzt sich an das neue Klavier und beginnt, den Gast zu begleiten. Sie spielen und werfen sich dabei Blicke zu, lächeln, rufen ihre Begeisterung heraus. Als sie fertig sind, haben beide Tränen in den Augen. Sie sehen sich heute zum ersten Mal in ihrem Leben. In der Luft ist etwas jenseits der Worte, etwas Unvermitteltes. Unvermittelbares. Unmittelbares. Wunderschön und traurig. Gebt ihnen Klaviere, gebt ihnen ein Herz.

Passion

Play

[...] Jedes Mal, wenn ich aufhörte, Klavier zu spielen, zerstörte ich etwas in meinem Privatleben. [...]

João Carlos Martins

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