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2005.10.16 | 12:22 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
Der Abwesende ist der Andere

Die Dschungel

Palmen in der Stadt, natürlich, und Dünen im Schnee. Warum nicht? Es lässt sich gut weinen, auf Bahnhofstoiletten. Doch darüber kein weiteres Wort.

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[...] Man schönt das eigene Tagebuch, damit andere, die es später lesen, den Eindruck bekommen, den man ihnen vermitteln will. Die Dschungel hingegen schönen n i c h t, auch und schon gar nicht ihre Autoren. Darin liegt ein Bruch der verschwiegenen Übereinkunft: Er wird als Verrat empfunden und als "Narzissmus" geahndet. Dieser verbirgt sich aber gerade, und zwar in seiner unproduktiven, verdrängten Form, hinter der die offene Form tadelnden, sie sanktionierenden Seite. [...]

Alban Nikolai Herbst

COMMENTS

1 - posted by ANH | 2005.10.16 | 09:23

DES EINEN HEIMAT, DES ANDREN HEiMATLOSIGKEIT: Die Verwirrung des Gemüts, Roman, In ihren lächerlichen Papageienjacketts, 1983.

2 - posted by zak | 2005.10.18 | 12:49

Eher dann, oder vielmehr auch: “Die Verwirrung des Gefühls – Der Begriff des Pathologischen im Drama.” Und Papageienjacketts doch eigentlich kategorisch, in den 80ern, nicht nur bei List in München. Von Ferne betrachtet.

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