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2006.04.02 | 18:19 | Ich >< Welt PERMALINK  |  TRACKBACK
Le soleil est pres de moi

Dass sich die Worte entziehen, dem Erstaunen, selbst das ist nicht mehr bekannt, fast. Als ob man viel zu lange geschlafen hätte. Und nun den neuen Morgen betrachtet, mit Gedanken wie sanften Händen, in denen man zärtlich etwas wiegt, hin und her; doch nicht etwa, um sein Gewicht zu bemessen, sondern nur, um es besser sehen zu können, von ganz nahe und genau. Und dabei versucht, den Druck zu regulieren, den der unsichtbaren Finger, nicht zu stark und nicht zu schwach, damit kein einziges, von diesem noch zu Benennenden, diesem glänzend Schönen, zerdrückt wird oder herunterfällt. Kein einziges Moment und auch kein einziger. Von all dem Geographischen, von all den neu zu schreibenden Landkarten, von der Lesbarkeit und den wankenden Fixpunkten, von den Pflanzen und den Schluchten – davon später mehr. Viel mehr, wie die Hoffnung schreit und das Begehren. Tonlos ins neu aufgeschlossene Ohr.

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Auf dem beginnenden Geländer der hohen Brücke an den Gorges du Verdon liegen vielleicht noch immer zwei einsame Gebäckstücke, ganz nah beieinander. Im Dunkeln, jetzt.

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