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2004.09.24 | 17:50 | Ich >< Welt PERMALINK  |  TRACKBACK
Heimatkunde

Heute Nacht habe ich wieder die Züge durch das dunkle Tal rauschen hören, Schallwellen, die sich an den Hängen brechen. Mich an Dinge erinnern, die noch zu tun sind, unvollendet, aufgeschoben. An die Angst davor, das Falsche zu behalten, zu pflegen als Schoßhund der Realität, und das Richtige zu vergessen, stehen zu lassen in der Abstellkammer der eigenen Unzulänglichkeit und Verwirrung. Der alte Fluss wand sich dazu unter dem Nass von oben, unter den Lichtern, die sich in ihm spiegelten, rieb sich an Sandbänken und summte gluckernd Brucknermelodien, die Schlösser auf den Hügeln ignorierend. Vorhin dann Vogelstimmen vor geschlossenen Rollläden, ein Streifen Himmelsblau vor geöffneten. Vorspiegelung falscher Tatsachen. Die Angst hat 24 Stunden geöffnet, der Regen hört nicht auf. Über dem sich bunt färbenden Wald klebt Nebel. Sehen wir, was das Meer dazu sagt.

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