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2005.02.20 | 11:32 | Korrespondenz PERMALINK  |  TRACKBACK
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Rezension

Dieser weibliche Android mit den traurigen Augen, der sich zum Lächeln zwingt, weil Anderes nicht zulassen werden kann, weil das ja nicht geht, weil Ersatzhandlung immer noch Top 1 auf der Liste der möglichen Maßnahmen ist, die Programmierung diktiert es, der Selbsterhaltungschip – sehr intensiv erinnert er mich an jemanden, an etwas, das passierte. Und es tut weh und I feel sorry for her and for me und weiß trotzdem, dass es wohl nicht anders geht. Am wenigsten der Android kann sich selbst entfliehen. Auch wenn ich es mir jeden Tag aufs Neue wünsche, immer noch. Dabei will ich doch nur wütend sein und hassen, weil das so nicht geht, weil man nicht etwas sagen kann und es Tage später durch all sein Handeln und Sein widerlegen. Alles einfach widerlegen. Aber ich bin nur traurig. Nichts mehr.

COMMENTS

1 - posted by monolog | 2005.02.20 | 15:54

Manche Phase wird einzig und allein von Ersatzhandlungen geprägt. Die gute Nachricht: Irgendwann hört das auf. Spätestens, wenn man Damien Rice (und ähnliches) nicht mehr ertragen kann. Hoffe ich, auch für Sie.

2 - posted by zak | 2005.02.21 | 19:51

Ja, die Hoffnung. Eine Zeit lang wurde sie sogar zum Prinzip erhoben. Sollte man wieder machen. Was mich ebenfalls an jemanden erinnert.

3 - posted by monolog | 2005.02.22 | 11:27

Neulich lernte ich, dass Pandora als letzte Geißel die Hoffnung entließ.

4 - posted by cato | 2005.02.24 | 15:40

das haben sie sich doch bestimmt nur aus überlebensgründen ausgedacht, frl. monolog.

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